25.03.2021

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm:

„Dieses Osterfest kraftvoll zu feiern, ist so wichtig wie nie in der jüngeren Vergangenheit! Denn die Menschen brauchen Trost, die Menschen brauchen Hoffnung, die Menschen brauchen Licht in der Dunkelheit.“

Mir würde es eher Hoffnung geben, wenn ich das Gefühl hätte, meine Regierung würde etwas auf wissenschaftliche Erkenntnisse geben, sinnvolle Maßnahmen beschließen und die auch konsequent durchführen. Gibt es eigentlich die Gottesdienste im Radio noch? Die wurden früher von Menschen gehört, denen es aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich war, eine Kirche zu besuchen.

***

Kevin from Microsoft will mir nicht glauben, dass weder ich noch mein Mann noch meine Kinder einen Computer haben. Dass ich weder Mann noch Kinder habe, erzähle ich ihm besser gar nicht. Auch Englisch verweigere ich, aber Kevin bemüht sich redlich, Deutsch zu parlieren.

Wider Erwarten gelingt es mir, Susi Südzucker auszubremsen. Ich glaube, das hat ihr nicht gefallen, aber ich bin die bei weitem Dienstältere und habe mir ihre Kapriolen nun drei Jahre angeschaut, ohne etwas Bösartigeres zu tun, als im Home Office Grimassen zu schneiden. Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis dass der Henkel bricht.

Eine andere Kollegin, die unbedingt meinen heutigen Beinahe-Spätdienst übernehmen wollte, hat sich kurzfristig anders entschieden, und so hatte ich den Dienst wieder. Sie kam dann aber doch und übernahm den Dienst des Kollegen. Nun ja.

12 Antworten auf “25.03.2021”

  1. Ja, das wäre ein wahrhaftes Osterwunder, wenn die Regierung auferstehen würde mit allem Drum und Dran: Sinnvolle Maßnahmen basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, fundierte Entscheidungen treffen und dazu stehen und ab und an eine Entschuldigung vom
    Gesundheitsminister anstatt der achthundertsten Rechtfertigung. 🤩

    1. Mir wurde kürzlich gesagt, ältere Leute hätten oft kein Internet. Da fielen mir die Radiogottesdienste ein. Ein Radio haben die meisten alten Leute noch.

  2. Ja, es gibt die Gottesdienste im Radio nach wie vor, auch jüdische. Von anderen Glaubensrichtungen weiß ich nichts.
    Die Bundes- und Länderminister und -präsident*innen sollten verpflichtet werden, am Dienstag Ciesek/Drosten zu hören und anschließend eine schriftliche Zusammenfassung abzuliefern.

  3. Es gibt auch fortschrittliche Länder, in denen seit fast einem Jahr Schulunterricht über Radio angeboten wird. (Ruanda, Kongo, ua,)

  4. Wahrscheinlich könnt eins was Cleveres auf christlicher Basis/Nächstenliebe zu dem ganzen Rumlavieren unserer Landesoberhäupter und der um sich greifenden Mütend-heit seit letztem Sommer sagen, auch in Verbindung mit Ostern. Aber wenn mir so was quasi nebenbei einfällt, so als vom Glauben abgefallener Katholikin, die ihre Taufreligion nur als philosophische Stichwortgabe versteht, dann läuft wohl irgendwas schief?

    1. Taufreligion als philosophische Stichwortgabe, das ist gut. Ich kann mir keinen Gott mehr vorstellen, sehe aber meine Religion als eine Verpflichtung zum Anständig-Sein.

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