07.10.2021

Die ersten Feigen des Jahres kommen aus Bursa. Da gibt (gab?) es einen Militärflughafen, der früher täglich um 21.00 Uhr schloss. Ein Krankentransport wäre daran fast gescheitert. Ich weiß noch, wie ich damals, vor vielen Jahren, auf einen Kommandanten, der ein sehr viel besseres Französisch sprach als ich, einredete, damit er ihn bis 23 .00 Uhr offen hielt. Am Ende nannte er mich „ma fille“ und ich ihn „Oncle Mehmet“. Das Flugzeug durfte schließlich doch noch landen und auch in der selben Nacht wieder abfliegen.

Ich rede weiter mit Yasir. Auf seiner Seite Kriegsrhetorik. Ein Selbstmordattentat, so schreibt er, sei ein Akt des Glaubens, der ihm nicht erlaubt sei, solange keine Feinde in seinem Land seien. Das beruhigt mich nicht wirklich.

Der Freund, der kein Freund ist, ist für mich ebenso wenig zu erreichen wie Yasir.

5 Antworten auf “07.10.2021”

      1. Wirklich im Gespräch bleiben? Zu welchem Ende? Oder lieber Möglichkeiten suchen, Frauen in/aus Afghanistan zu helfen? H.s Verein überlegt sich etwas.

          1. Es ist noch nicht klar, wie wem geholfen wird. Die Ortskräfte, die hier sind, sind gegenüber anderen Flüchtlingen gut dran: Sie müssen nicht in Auffanglager und es wird sich gekümmert. Es geht mehr in die Richtung, „normalen“ Flüchtlingen, die es geschafft haben, bis München zu kommen, zu helfen, vor allem Frauen und Mädchen. Und da braucht der „Verein“ Geld.

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